Je schärfer der Verstand, desto höher die Einsätze.

 

Erfolgreiche deutschsprachige Erstaufführung

am Theater Baden-Baden

 

  

  

SWITZERLAND Switzerland 4

  

 

von

JOANNA MURRAY-SMITH

 

 

Thriller

Deutsch von John und Peter von Düffel

1 D, 1 H / 1 Dek.

 

UA 11. November 2014 Sydney Theatre Company in Ko-Produktion mit Geffen Playhouse, Los Angeles

 

 

DSE 18.Dezember 2016 Theater Baden-Baden

Regie: Odette Bereska

Bühne und Kostüme: Anja Furthmann, Sebastian Ganz

Besetzung: Rosalinde Renn, Mattes Herre

 

Schweizer EA 18. Februar 2017 Das Theater an der Effingerstrasse, Bern


Nachspielproduktionen: 12. Januar 2018, Kleines Theater am Südwestkorso, Berlin; 20. Januar 2018, Kammerspiele Seeb, CH-Bachenbülach

 

 

Switzerland 3Seit Jahren lebt die amerikanische Schriftstellerin Patricia Highsmith zurückgezogen in ihrem Haus in den Schweizer Alpen. Vom Leben in New York und ihrer amerikanischen Leserschaft, die in ihr nur eine erstklassige „Krimi“-Autorin sieht, hat sie schon lange die Schnauze voll. Ihr Verlag hegt aber weiterhin die Hoffnung auf eine Fortführung ihres Welterfolgs. Neue Geschichten über den talentierten und wandlungsfähigen Mörder Tom Ripley würden jede Menge Geld und jede Menge Ruhm bedeuten.

Nachdem der letzte Verlagsmitarbeiter, der sie besuchte, ihrer Waffenliebe zum Opfer fiel und in der Psychiatrie landete, ist nun Edward Ridgeway entsandt, um sie zu einer Fortsetzung zu überreden. Zynisch weist die Grande Dame seine ungelenken Bemühungen zurück und macht sich ein bitter-süßes Vergnügen daraus, ihn auflaufen zu lassen – bis sie gemeinsam einen neuen Mord von Tom Ripley ersinnen und ihr Gegenüber sein wahres Ich enthüllt.  

  

...das sagt die Presse zur DSE in Baden-Baden:Switzerland 5

 

„Murray-Smith lässt ihre Wort-Duellanten auch über den Zauber der Literatur reden, über die Entstehung ganzer Welten aus einem ersten Wort – und sie lässt sie gemeinsam neue Fantasiebögen spinnen, denen man beim Zuhören so gefesselt folgt wie einer Highsmith-Story. Auf dieser Basis wird „Switzerland“ zu einer reizvollen Reflektion über das Schreiben und dessen Wirkmächtigkeit. Und auch wenn klar ist, dass eine solche Hommage an eine solche Autorin auf eine „unerwartete“ Schlusswendung zulaufen muss, ist die Schlüssigkeit und Konsequenz dieser Wendung dann tatsächlich überraschend.“ (Deutsche Bühne)

  

Und das sagte die Presse zur Schweizer EA in Bern:

 

SWITZERLAND Bern1„Bühnenhommage mit raffinierter Wendung: Das Theater an der Effingerstrasse zeigt die Schweizer Erstaufführung von «Switzerland – der Fall von Patricia High­smith».

Wiebke Frost überzeugt als misanthropische Eigenbrötlerin, bei der man jederzeit damit rechnet, dass sie eines der Messer aus ihrer Waffensammlung zieht, um sich des ungebetenen Gasts zu entledigen. Sie pendelt zwischen Schroffheit und Neugierde, spricht dabei über das Schreiben und darüber, dass sie ihre Gefühle schon lange in ihren Figuren ausgelagert hat. Ebenso gut ist Jeroen Engelsman als Edward Ridgeway. Anfangs wirkt er bübisch und harmlos. Spätestens als er mit Highsmith über den finalen Mord von Tom Ripley fantasiert, wird klar, dass er es faustdick hinter der Ohren hat und bereit ist, einen verblüffenden Wandel hinzulegen.“ (Berner Zeitung)

 

„Die Behaglichkeit der Behausung (Bühnenbild Peter Aeschbacher) steht im krassen Gegensatz zur Figur der Highsmith (sympathisch unsympathisch: Wiebke Frost). Unhöflich und herablassend empfängt sie den jungen Edward Ridgeway (Jeroen Engelsman), einen Abgesandten ihres Verlags, welcher Highsmith zum Schreiben des nächsten Romans bewegen soll.“ (Der Bund)

 

„Wortreicher Streit um eine literarische Gestalt.SWITZERLAND Bern2

Die Auseinandersetzung mit dem literarisch personifizierten Bösen – eine starke Schweizer Erstaufführung im Berner Theater an der Effingerstrasse.

Stefan Meiers Inszenierung im typischen Patricia Highsmith – Interieur von Peter Aeschbacher arbeitet mit durchgestalteter Rhythmik und Dynamik die rhetorischen Höhepunkte der Dialoge heraus – und diese Rhetorik ist mehr als nur bemerkenswert. 

Keine Frage: Was vor allem Wiebke Frost, aber auch ihr Partner, allein schon sprachlich leisten, zeugt von beinahe unglaublicher Konzentration und hohem Können. Was Wiebke Frost dazu noch an subtilen körpersprachlichen Akzenten setzt, begründet zusammen mit ihrer Sprechtechnik die starke theatralische Wirkung.“ (Seniorweb)

 

Fotos Baden-Baden © Jochen Klenk

Fotos Bern © Severin Nowacki

 

 

 

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