Zwischen Leben und Tod, Witz und Wahn...

 

 

 

SEIN ODER Sein oder Nichtsein Oldenburg 5

NICHTSEIN

 

(To be or not to be)

 

 

Komödie von

NICK WHITBY

 

Autorisierte Bühnenfassung nach dem Film von Ernst Lubitsch, Drehbuch von Edwin Justus Mayer und Melchior Lengyel

 

Oldenburgisches Staatstheater Spielzeit 2016/17

Regie Klaus Schumacher

Mit Jens Ochlast, Franziska Werner, Rajko Geith, Klaas Schramm, Caroline Nagel, Thomas Birklein, Thomas Lichtenstein, Johannes Schumacher

 

 

Sein oder Nichtsein Oldenburg4Noch während der Zweite Weltkrieg in Europa tobt, dreht Ernst Lubitsch im Jahr 1942 die US-amerikanische Theaterkomödie ,Sein oder Nichtsein‘.

Um zu verhindern, dass eine Liste mit den Namen des polnischen Untergrunds in die Hände der Nazis fällt, versucht eine Gruppe von Schauspielern im besetzten Warschau, die Deutschen zu überlisten. Ausgerüstet mit den Waffen der Illusionsmaschine Theater – dem Tricksen, Täuschen, Verkleiden und Verstellen – spielt die Truppe jedoch bald buchstäblich um ihr eigenes Leben.

 

Sein oder Nichtsein  Oldenburg 16Denn um an die besagte Todesliste zu kommen, muss der erste Protagonist des Hauses, Josef Tura, auf einmal im echten Leben sein schauspielerisches Talent unter Beweis stellen. Erst in der Rolle des Gestapo-Gruppenführers Erhardt und – als dieser überraschend Josefs Ehefrau Maria zum Verhör einbestellt – in der des deutschen Doppelagenten Silewski. Unglücklicherweise ist Turas Schauspieler-Ego allerdings seit einiger Zeit empfindlich getroffen. Denn jedes Mal, wenn Tura mit den berühmten Worten „Sein oder Nichtsein …“ zum großen Hamlet-Monolog ansetzen will, verlässt ein junger polnischer Fliegerleutnant, scheinbar wie auf Stichwort und gut sichtbar für die übrigen Zuschauer, die Vorstellung in Richtung Damen-Garderobe. Als Tura sich dann auch noch plötzlich inmitten der Gestapo mit falscher Identität und angeklebtem Bart der echten Leiche des Doppelagenten Silewski gegenüber sieht und das Ensemble plötzlich selbst ins Radar der Nazi-Ermittler gerät, kann nur noch ein spektakuläres Spiel auf Leben und Tod die Schauspieltruppe retten.

 

„Sein oder Nichtsein’ (...) setzt frei, was Theater als Übertreibungsspektakel nur freisetzen kann. (...) Lichtspiele aller Art, wunderbare Andeutungen von Räumen, ein Fest von köstlichen Kostümen und viel Musik. Keine Minute ist ruhig, kein Moment langweilig. (...) Nicht nur dafür gab es mächtigen Beifall.” (Nordwest Zeitung)

 

„Ein kurzweiliger Abend, bei dem herzhaft über den Nazi-Wahn gelacht werden darf. Großer Jubel im Staatstheater!” (Bild Bremen)

 

Sein oder Nichtsein Oldenburg2 

Fotos © Stephan Walzl

 

 

 

 

 

 

Weitere Produktionen:


DSE 20. November 2009, Deutsches Theater, Berlin

06. Oktober 2009, Theater an der Effingerstraße, CH-Bern

27. März 2010, Neues Theater Halle

29. April 2010, Staatsschauspiel Dresden

15. März 2012, Theater in der Josefstadt, A-Wien

14. April 2011, Maxim Gorki, Berlin

24. September 2015, Volkstheater München

25. September 2015, Stadttheater Pforzheim

04. Juni 2016, Nationaltheater Mannheim

13. April 2018, Mecklenburgisches Staatstheater, Schwerin

 

 

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