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AKTUELLE PREMIEREN  EINE AUSWAHL

 

 

 

 

SWITZERLAND 

  

von

JOANNA MURRAY-SMITH

 

Thriller

Deutsch von John und Peter von Düffel

 

1 D, 1 H / 1 Dek.

Pr. 06. April 2018 Teamtheater Tankstelle, München

 

 Seit Jahren lebt die amerikanische Schriftstellerin Patricia Highsmith zurückgezogen in ihrem Haus in den Schweizer Alpen. Vom Leben in New York und ihrer amerikanischen Leserschaft, die in ihr nur eine erstklassige „Krimi“-Autorin sieht, hat sie schon lange die Schnauze voll. Ihr Verlag hegt aber weiterhin die Hoffnung auf eine Fortführung ihres Welterfolgs. Neue Geschichten über den talentierten und wandlungsfähigen Mörder Tom Ripley würden jede Menge Geld und jede Menge Ruhm bedeuten.

Nachdem der letzte Verlagsmitarbeiter, der sie besuchte, ihrer Waffenliebe zum Opfer fiel und in der Psychiatrie landete, ist nun Edward Ridgeway entsandt, um sie zu einer Fortsetzung zu überreden. Zynisch weist die Grande Dame seine ungelenken Bemühungen zurück und macht sich ein bitter-süßes Vergnügen daraus, ihn auflaufen zu lassen – bis sie gemeinsam einen neuen Mord von Tom Ripley ersinnen und ihr Gegenüber sein wahres Ich enthüllt. 

„Joanna Murray-Smiths neues Stück “Switzerland”, ist ein packender psychologischer Thriller über die berühmte Kriminalschriftstellerin Patricia Highsmith, er beschleicht den Zuschauer, der die Spannung kaum aushalten kann." (The Sunday Telegraph)

 

 

 

 

SEIN ODER 

NICHTSEIN

(To be or not to be)

 

Komödie von

NICK WHITBY

 

Autorisierte Bühnenfassung nach dem Film von Ernst Lubitsch, Drehbuch von Edwin Justus Mayer und Melchior Lengyel

3D, 9H / variabl. Dek.

Pr. 13. April 2018 Mecklenburgisches Staatstheater, Schwerin

 

 

1939: Am Polski Theater in Warschau stehen das berühmte Schauspielerpaar Josef und Maria Tura zusammen mit ihrer Truppe unmittelbar vor der Premiere eines neuen Stückes. Als die deutsche Invasion voranschreitet, wird das Theater von den Nazi-Zensoren geschlossen, der Truppe stehen düstere Zeiten bevor. Aber als ein junger Bomberpilot sie um ihre Hilfe bittet, einen Spion zu fangen, was sollte eine Gruppe von Schauspielern wohl machen?

Diese wunderbare schwarze Komödie ist ein genialer Kommentar auf die Zeit des Zweiten Weltkrieges.

 

 

 

WINTERSTARRE

 

Schauspiel von

ASTRID KOHLMEIER

 

4D, 3H / variable Dek.

Besetzungshinweis: Stimmen, Stat.

UA 25. April 2018 KALEIDOSKOP-Theater, L-Bettembourg

 

Herr Zelan regt sich nicht mehr. Er steht eines Morgens einfach nicht mehr auf, starrt nur vor sich hin. Der Maler Wertherbach ruft nicht zurück. Er ist "verreist", heißt es. In der psychiatrischen Abteilung teilen sich die zwei Männer ein Zimmer. "Depression" heißt die Diagnose. Was das bedeutet und wie man sich dazu verhält, müssen nach und nach auch Angehörige, Freunde und Bekannte lernen.

 

 

 

 

LEHMAN BROTHERS

 

Aufstieg und

Fall einer Dynastie

(Lehman Trilogy I Capitoli del Crollo)

 

Stück von

STEFANO MASSINI

 

Deutsch von Gerda Poschmann-Reichenau

var. Besetzung / var. Dek.

Pr. 27. April 2018 Theater Baden-Baden

 

1844: Drei Söhne eines jüdischen Viehhändlers aus dem bayerischen Rimpar kommen im Hafen von New York an, um den amerikanischen Traum zu leben. Die Lehman-Brüder Henry, Emmanuel et Mayer eröffnen zunächst eine kleine Tuchwarenhandlung in Montgomery, Alabama. Im Verlauf von 150 Jahren wird aus dem kleinen Geschäft eine der mächtigsten Investmentbanken der Welt, die schließlich zum Inbegriff von Zusammenbruch und Finanzkrise werden sollte: Seit 2008 steht der Name „Lehman Brothers“ für den Zusammenbruch der Finanzwelt, der die Welt bis heute erschüttert.

Von der Erfindung der Blue Jeans über das Abenteuer der Eisenbahn, die Finanzierung mehrerer Kriege und die Geburt, schließlich die Entfesselung der Wall Street: Über mehrere Generationen erzählt das eindrucksvolle Epos die unglaubliche Erfolgsgeschichte, die zum Alptraum wird: Eine Familiensaga, die man zugleich als Autopsie des Kapitalismus lesen kann. 

 

 

 

 

DER THEATERKRITIKER

 

Monolog von

TOBIAS SCHWARTZ

 

1 H

UA 17. Mai 2018 Theater unterm Dach, Berlin

 

Boshaft und gedankenscharf. Die Selbstaussprache eines mächtigen Theaterkritikers, der nach seinem Selbstmord als Untoter in einer Zwischenwelt festsitzt, einem Zimmer ohne Fenster und Spiegel, nur mit seinem Spiralblock, verurteilt zu einem: Theater.

Als Frucht eines Seitensprungs seiner Mutter mit einem Schauspieler wollte er immer dazugehören. Aber er durfte nicht. Aus diesem Frust heraus entwickelt er ohne schlechtes Gewissen seine Gnadenlosigkeit beim Niederschreiben der Regisseure und Schauspieler. Zuletzt scheitert er an seinen Süchten und nimmt sich nach einer Prügelei mit einem Schauspieler und dem anschließenden Rauswurf aus dem Theater das Leben.

Geschliffen formulierte zynisch-verächtliche Kommentare über zeitgenössisches Theater, aber auch über die "Klassiker", wunderbar gezeichnet ist seine Selbstüberhebung.

 

 

 

NEBEL IM AUGUST

Der Fall Ernst Lossa vor Gericht

 

Dokumentarstück von

JOHN VON DÜFFEL

 

Nach der Romanbiografie von Robert Domes

 

6 – 7 Darst. / var. Dek.

Pr. 09. Juni 2018 Landestheater Coburg

 

Augsburg, am 2. August 1949: Auf der Anklagebank ergreift der ehemalige Anstaltsleiter aus Kaufbeuren Dr. Faltlhauser das Wort. Er verteidigt Haltung und Beweggründe, die grausige Normalität des ‚Alltags’ in der Anstalt. An den Bruchlinien der historischen Dokumente und Erinnerungen taucht das Ensemble ein in die Vergangenheit, ohne das Heute zu verlieren.

Das Stück erzählt in der Montage einst vergessener Prozessakten, Zeugenaussagen und Berichte von dem heute noch viel zu wenig beachteten Euthanasie-Kapitel während des Nationalsozialismus.

Eines der Opfer war der 15-jährige Ernst Lossa. Er stammte aus einer Familie von „Jenischen“, Zigeuner, wie man damals sagte. Er galt als schwieriges Kind, wurde von Heim zu Heim geschoben, bis er schließlich in die psychiatrische Anstalt in Kaufbeuren eingewiesen wurde. Hier nahm sein Leben die letzte, schreckliche Wendung: In der Nacht zum 9. August 1944 bekam er die Todesspritze verabreicht.

Sprache und Logik der psychiatrischen Gutachten und die Szenen um Ernst Lossa machen die Zurichtung spürbar, die ein gesunder Mensch in einem gestörten System erfährt. Berührend aber auch investigativ stellt sich NEBEL IM AUGUST den Widersprüchen, Irrationalitäten und der Logistik dieses Euthanasie-Kapitels deutscher Geschichte. Das Stück stellt Fragen nach den Ängsten vor dem Fremden, Vielfältigen, Unangepassten. Kinderheime in Augsburg, dann psychiatrische Anstalten in Markt Indersdorf, Kaufbeuren und Irsee: die letzten Stationen von Ernst Lossas Leben zeigen, wie sehr seine Geschichte auch ein Teil schwäbischer Vergangenheit ist.

 

 

 

DAS BOOT

 

von

LOTHAR-GÜNTHER BUCHHEIM

 

Dramatisierung von Kjetil Bang-Hansen

 

1 D, 10 H, Stat. / Einheitsdekoration

UA am 27. Januar 2012 am Det Norske Teatret, Oslo

DSE 2013/14 Altes Schauspielhaus, Stuttgart

Pr. 12. Juni 2018 Landestheater Dinkelsbühl

 

DAS BOOT ist ein Klassiker, sowohl der Roman wie auch der Film. Die nunmehr erste und einzige autorisierte Theaterfassung ist die Geschichte einer Besatzung in einem deutschen U-Boot, auf der rastlosen Suche nach Beute im Nord-Atlantik. Das Stück erzählt die erste Hälfte von Film und Buch bis zum Abschuss der drei feindlichen Schiffe und bis zum Imstichlassen der Schiffbrüchigen. Es zeichnet ein Bild der enormen menschlichen Belastungen in einem Stahlmonster tief unten im Sumpf, und wie diese schmale Realität Frustrationen, Angst und Wahnsinn auslöst. Den Mittelpunkt bildet die Darstellung des Kapitäns, der unter dem Druck des feindlichen Beschusses alle seine systemkritischen und menschlichen Züge verliert und sogar bereit wäre, ein Besatzungsmitglied, den in der Extremsituation des Wassereinbruchs durchgedrehten Maschinisten, zu töten, wenn es dem Wohl des Ganzen dient. So sehr entmenschlicht ihn der Krieg, dass er zuletzt befiehlt, vor den Schiffbrüchigen kehrt zu machen – für sie wäre kein Platz im Boot, das sind die Gesetze des Krieges.

Buchheim forderte: Das Theaterstück sollte den Atem und die Gewalt einer griechischen Tragödie haben: Trauma und Katharsis.

 

 

 

MONSIEUR CLAUDE 

UND SEINE TÖCHTER

(Qu’est-ce qu’on a fait au Bon Dieu?)

 

Komödie nach dem gleichnamigen Film von

PHILIPPE DE CHAUVERON und GUY LAURENT

für die Bühne adaptiert von

STEFAN ZIMMERMANN

 

6 D, 7 H / var. Dek.

Pr. 29. Juni 2018 Sommernachtskomödie, Rosenburg

 

Monsieur Claude und seine Frau Marie haben vier schöne Töchter. Familientraditionen machen sie glücklich. Erst als sich drei ihrer Töchter mit einem Muslim, einem Juden und einem Chinesen verheiraten, geraten sie unter Anpassungsdruck. Der raue Wind der Globalisierung macht jedes gemütliche Familienfest zum interkulturellen Minenfeld. Musik in den Ohren der Eltern ist da die Ankündigung der jüngsten Tochter, einen französischen Katholiken zu heiraten. Doch als sie ihrem vierten Schwiegersohn, dem schwarzen Charles, gegenüberstehen, reißt Claude und Marie der Geduldsfaden, ihr Toleranzvorrat ist restlos aufgebraucht. Doch auch Charles' Familie ist nicht erbaut über diese Partie. Notgedrungen lassen sich die Eltern auf ein Kennenlernen ein. Was folgt, ist ein Gemetzel der nationalen Ressentiments und kulturellen Vorurteile…

 

 

 

DIE LEIDEN

DES JUNGEN WERTHER

 

von

Astrid Kohlmeier

 

Nach dem Roman von

Johann Wolfgang von Goethe

 

1D, 2H, 1 Dek.

Pr. 13. Juli 2018 Brüder Grimm Festspiele, Hanau

 

Werther verliebt sich unsterblich in Lotte. Doch diese Liebe ist haltlos und unglücklich, weil Lotte mit Albert verlobt ist. Aber auch Lotte zeigt sich nicht abweisend. Wider die Regeln der Vernunft sucht Werther nach der Erfüllung seiner absoluten Gefühle für Lotte, nach einem Leben jenseits der gesellschaftlichen Konvention – leidenschaftlich, widersprüchlich, einsam und orientierungslos. In ihm wächst ein Idealbild Lottes heran, das Werthers Gedanken und Handeln zunehmend bestimmt. Werthers Versuch der inneren und äußeren Abgrenzung schlägt fehl – und als er von der Heirat Lottes erfährt, leiht er sich Alberts Pistolen.

 

 

 

 

 

 

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